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Okt 02 2012

Der Milzeffekt

Bei Meeressäugern wurde festgestellt, dass diese ihre Milz kontrahieren können und dadurch entsprechend mehr Blut als Sauerstoffträger zur Verfügung steht. Ein Konzept welches auch die Tauchzeit optimiert.

Diverse Studien stützten die These, dass dies auch beim Menschen möglich sei. Aktuelle Studien rudern da schon erheblich zurück.

Für den menschlichen Apnoetaucher ist es zunächst einmal interessant was andere Spezies für Fähigkeiten haben. Auch wenn wir zu der Gruppe der Säugetiere gehören, sind die Unterschiede eklatant. Die genetische Ähnlichkeit zu Menschenaffen liegt bei etwa 98% und zu einer Maus bei 95%, trotz dieser vermeintlich hohen Annäherung bestehen erhebliche Unterschiede. Die wenigsten werden anzweifeln, dass hier eine Adaption von Fähigkeiten nicht möglich sei, denn dieser Vergleich hinkt auch. Die Gene werden sozusagen unterschiedlich genutzt.

Im Fall der menschlichen Milz treffen so einige Wünsche mancher Apnoetaucher auf erheblichen Widerstand der medizinischen Fakten.

Mit rund maximal 200 ml Blutvolumen stellt sich die erste Ernüchterung ein und es ist erst der Anfang ….

 

 

Milzeffekt
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Milz Studie 2007
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